Wieder Proteste bei Shell

Media

Greenpeace-Aktivisten aus Bad Kreuznach protestierten am 26. September 2015 an Shell-Tankstellen gegen Ölbohrungen in der Arktis und für den raschen Ausbau der Erneuerbaren Energien. Die Aktion war Teil eines deutschlandweiten Aktionstages, an dem in über 40 Städten Aktivisten Zapfsäulen und Werbetafeln mit Protest-Labeln beklebten und Kunden vor Ort über Shells Pläne in der Arktis aufklärten. Mit Aufklebern wie „Die Arktis ist zu kostbar, um den Klimawandel weiter anzuheizen!“ konterten die Aktivisten den aktuellen Werbeslogan des Unternehmens, das Leben sei zu kurz, um Benzinpreise zu vergleichen. „Vom Schmelzen des arktischen Meereises durch den Klimawandel zu profitieren um weiteres Öl zu fördern, ist eine klimapolitische Amokfahrt“, so Sabine Friedrich, Aktivistin aus der Greenpeace Gruppe Bad Kreuznach. „Wissenschaftler sagen deutlich, dass die Ölreserven aus dem Arktischen Ozean im Boden bleiben müssen, wenn wir unter einem globalen Temperaturanstieg von 2 Grad Celsius bleiben wollen.“

 

Es freut uns sehr, dass Shell nun erklärt hat, zukünftig auf Ölbohrungen in der Arktis zu verzichten. Ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.