Schutzgebiet Hohe See

Media

Im Januar 2020 ist Greenpeace mit den Schiffen Arctic Sunrise und Esperanza in der Antarktis unterwegs. Es ist der letzte Tourenabschnitt der fast einjährigen Schiffstour vom Nordpol zum Südpol. Der thematische Fokus liegt auf  dem Klimawandel. Der Klimawandel ist maßgeblich dafür verantwortlich, dass das Eis schmilzt und damit der Lebensraum der Pinguine bedroht ist. In der Folge wird sich die Anzahl der Pinguine verringern. 
Dazu wird es an Bord der Arctic Sunrise und auf dem Eis verschiedene wissenschaftliche Untersuchungen geben.
Greenpeace Präsenz gibt es aber nicht nur im ewigen Eis, sondern auch in unseren Städten. 
Daher informierten Mitglieder von Greenpeace Bad Kreuznach, am 18. Januar 2020, die Passanten in der Fußgängerzone, über den Lebensraumverlust der antarktischen Pinguine durch den Menschen. Dabei wiesen die Mitwirkenden darauf hin, dass es dringenden politischen Handlungsbedarf gibt.

Unterschriftensammlung zum Schutz der Hohen See und der Antarktis
Wir erinnern uns noch alle an die Enttäuschung als die  Antarktiskonferenz CCAMLR in 2018 an den Stimmen gegen ein Weddellmeer Schutzgebiet  von Norwegen, Russland und China gescheitert ist. Letztes Jahr hat die Konferenz ein noch kläglicheres Bild abgegeben. Die Ergebnisse lassen Zweifel an der Fähigkeit der Kommission aufkommen, sinnvolle Maßnahmen zum Schutz der Antarktis und ihrer Wildtiere zu ergreifen. Es ist klar, dass die derzeitige Polarpolitik nicht ausreicht, um die Dringlichkeit der Klimakrise, mit der wir konfrontiert sind, anzugehen.