Flagge zeigen beim Aufsichtsrat

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Am 2.7.2020 haben Mitglieder von Greenpeace Bad Kreuznach, anlässlich einer Aufsichtsratssitzung der Stadtwerke, ihren Forderungen für einen Umstieg zu Erneuerbaren Energien bekräftigt und vorm, als Sitzungsgebäude genutzten, Haus des Gastes Flagge gezeigt.

Denn das Bewusstsein ist angekommen, aber es tut sich nichts.

Die Stadtwerke sind nach wie vor nicht bereit auf umweltzerstörende und gesundheitsschädliche Energieträger zu verzichten. Noch stets wird der Kreuznacher Strom überwiegend aus fossilen Energieträgern wie Kohle gewonnen. Selbst die Atomkraft ist noch immer zu einem Großteil vorhanden.

Die Verantwortlichen verweisen auf die Stromerzeuger und wollen den Anschein erwecken diese seien an allem Schuld. 

Diverse „grüne“ Zertifikate sollen davon ableiten, dass der größte Teil des Bad Kreuznacher Strommixes noch stets aus der schmutzigsten Art der Energieerzeugung, der Kohleverbrennung stammt. 

Da aber ein bisschen Grün noch lange nicht sauber ist, fordern wir von den Verantwortlichen der Stadtwerke möglichst schnell auf Erneuerbare Energien umzusteigen. Der Aufsichtsrat sollte die Geschäftsführung auffordern, so schnell wie möglich ein Ausstiegsszenario aus der schmutzigen Energieversorgung zu erarbeiten.  Da auch RWE ein Miteigentümer der Stadtwerke ist, sicherlich eine schwere Nuss. In Zeiten einer immer schlimmer werdenden Klimaveränderung aber ein unausweichlicher Schritt.  Auch wenn die hiesigen Stadtwerke nur ein sehr kleiner Teil der weltweiten Problematik darstellt, muss auch vor Ort mitgeholfen werden das Klima zu schützen, denn der Weltklimarat IPCC lässt keinen Raum für Spekulationen. Die kommenden Jahre sind vermutlich die wichtigsten in der Menschheitsgeschichte. Die Welt muss handeln – und zwar sofort. Nur dann, da ist sich der Rat einig, lässt sich die Erderhitzung noch bei 1,5 Grad stoppen und somit eine unbeherrschbare, katastrophale Klimaveränderung verhindern.