Dörfer

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Am 2.Oktober 2020 war die Fotoausstellung 
DER ABGRUND, DER MAL HEIMAT WAR 
zu Besuch auf dem Europaplatz in Bad Kreuznach.

Noch rund 18 Jahre will der RWE-Konzern im Rheinischen Braunkohlerevier Dörfer abbaggern, Menschen gegen ihren Willen umsiedeln und ganze Landstriche verwüsten. Eine Katastrophe - für Klima, Natur und die Menschen in den bedrohten Ortschaften. Was im Rheinland geschieht, betrifft uns alle: Um die Klimakrise zu bremsen, muss die Kohle im Boden bleiben.

Die Ausstellung zeigte eindrücklich das Schicksal der Betroffenen im Braunkohlerevier und machte gleichzeitig Mut, den wachsenden Protest zu unterstützen.

Die Fotografin Jordis Antonia Schlösser kennt das rheinische Braunkohlerevier seit ihrer Kindheit. Immer wieder kehrte sie zurück an die Gruben, Kraftwerke und Dörfer in der Region. In einer Gegenüberstellung von Bildern aus den Jahren 2002 und 2019 lenkte sie den Blick auf die Menschen, die durch die Ausdehnung des Tagebaus ihre Heimat verloren und noch stets verlieren, sowie auf den zunehmenden Widerstand gegen den Energiekonzern RWE.

Auch die Bad Kreuznachern Stadtwerke müssen endlich auf 100% Erneuerbare Energien umsteigen, damit im Auftrag Ihrer Kunden, keine Menschen ihrerer Heimat beraubt werden.