1,2,3, solaire á Strasbourg

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Am 8. 10. fuhren Gruppenmitglieder von Greenpeace Bad Kreuznach nach Straßburg, um Greenpeace Frankreich personell bei einem groß angelegten Event zu unterstützen.

In Frankreich ist Atomenergie als sauber, leise und arbeitsplatzsichernd noch recht beliebt. Greenpeace Frankreich möchte das Gegenteil aufzeigen und ein stärkeres Bewusstsein für die Gefahren ebensolcher schaffen.

 

Schon vor einiger Zeit haben die elsässer Greenpeacegruppen in Zusammenarbeit mit Schülern, interessierten Anwohnern und lokalen Politikern eine Solaranlage auf einer Schule installiert. Dieses Projekt sollte als Anschauungsobjekt dienen, um zu zeigen, dass Solarenergie günstig, recht einfach und bürgernah einsetzbar ist, Arbeitsplätze schafft und durchaus als Alternative zu Atomkraft dienen kann.

 

Am 8.10. wurde dieses Projekt auf dem Platz Broglie im Zentrum Straßburgs vorgestellt. Der gesamte Platz war gesperrt, es herrschte eine volksfestartige Stimmung. Gut gelaunte Greenpeacer aus Frankreich, Deutschland und der Schweiz tummelten sich dort. Die Passanten waren interessiert und aufgeschlossen, es gab Infostände, einen "Repair-Bus" und viele interaktive Angebote. So wurde z.B. mit Trimmrädern, die an Küchengeräte angeschlossen waren, das Bewusstsein für Strom und Stromverbrauch geweckt: man konnte sich die Energie, die zum Betreiben dieser Geräte benötigt wurden, erstrampeln.

Zentraler Publikumsmagnet war jedoch das Spiel "1,2,3, solaire", an dem hunderte von Passanten teilnahmen. Der Titel ist ein Wortspiel des ursprünglichen Namens "1,2,3, soleil", wobei das Wort "soleil" (Sonne) gegen "solaire" (solar-) ausgetauscht wurde. Im deutschen entspricht das dem Spiel "Ochs am Berg".

 

Unsere Aufgabe war es, Präsens zu zeigen, als Schiedsrichter zu fungieren, T-Shirts mit Greenpeace-Logo zu verteilen, mit Leuten (auch mit deutschen Touristen) ins Gespräch zu kommen und für alternative Energiequellen zu sensibilisieren.

 

Die Aktion wurde gut von der Bevölkerung angenommen und es kamen viele Pressevertreter.

Besonders interessant war es, französische Greenpeacer und deren Arbeit kennen zu lernen. Die Verständigung klappte mit eingerostetem Schulfranzösisch und Englisch prima. Auch konnten wir uns mit ebenfalls angereisten Greenpeace-Gruppen aus anderen deutschen Städten austauschen.

Zurück blieb das gute Gefühl, dass wir nicht alleine sind mit unseren Bemühungen. Viele Greenpeacegruppen an vielen Orten, in vielen Ländern kämpfen für den Umweltschutz und eine lebenswerte Welt!!

Das ist schön und motiviert!