Filmvorführung in TH Bingen

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Am 22. Juni 2017 wurde im ASTA Bereich der TH Bingen ein Filmabend veranstaltet.
Mitglieder von Greenpeace Bad Kreuznach zeigten den Film „10 Milliarden – wie werden wir alle satt“.

Forschungen zeigen, bis 2050 wird die Weltbevölkerung auf zehn Milliarden Menschen anwachsen.

 Die Greenpeacer wollten mit dem Zeigen dieses Filmes zum Nachdenken anstoßen. Wo sollen die ganzen Lebensmittel für so viele Personen her kommen?

Um zu klären, ob diese Anzahl an Menschen satt zu bekommen ist, geht Regisseur Valentin Thurn auf Weltreise. Er zeigt u. a. eine Gemüsekooperative in den USA, Kleinbauern und eine Riesenfarm in Afrika, sowie industrielle Nahrungserzeugung in Indien.

Der Film macht ganz deutlich klar, dass es so wie JETZT nicht weiter gehen kann.

Denn die Nahrungsherstellung ist heute sehr komplex und von den globalen, leicht verwundbaren Märkten abhängig. Weltweit werden Kleinbauern durch industrielle Nahrungserzeugung verdrängt. Speziell für die schnell wachsenden afrikanischen und asiatischen Bevölkerungen können effektiv arbeitende Kleinbauern am besten den Hunger in den Regionen bekämpfen. In Europa kann im Gegensatz zur industriellen die bäuerliche Landschaft nachhaltig arbeiten und dabei die Böden schonen. Wenn Verbraucher regionale Produkte kaufen, können sie bei jedem Einkauf die kleinen und mittleren Betriebe stärken

Es ist möglich, dass wir alle satt werden. Jeder einzelne von uns kann bereits heute über seinen eigenen Konsum dazu beitragen.